Krisenhinweise - powered by A3M für die Woche 10/11
Krisenfrühwarn-Experte A3M stellt für uns wieder die wichtigsten Geschehnisse der nächsten Woche zusammen.
Anhaltende Proteste in Georgien:
Georgien kommt nicht zur Ruhe: Seit die regierende, russlandfreundliche Partei Georgischer Traum Anfang Dezember 2024 ankündigte, alle EU-Beitrittsgespräche bis mindestens 2028 auszusetzen, gehen die Menschen in dem Kaukasusstaat auf die Straße. Für die nächsten Tage sind erneut Proteste angekündigt - der heutige Freitag, 7. März 2025, markiert in der Hauptstadt Tiflis bereits den 100. Protesttag in Folge. Eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht.
Generalstreik in Italien:
In Italien droht am morgigen Samstag, den 8. März 2025, ein landesweiter Generalstreik, zu dem verschiedene Gewerkschaften und Gruppierungen aufgerufen haben. Es ist mit Einschränkungen im öffentlichen Leben, Verkehrsbehinderungen und erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Es wird davon ausgegangen, dass der Streik auch Auswirkungen auf den Flug- und Bahnverkehr haben wird. Gewaltsame Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und Streikenden sind nicht auszuschließen.
Präsidentschaftswahlen in Honduras:
In Honduras findet am Sonntag, den 9. März 2025, die erste Runde der Präsidentschaftswahlen statt. Als Favoritin auf die Nachfolge der amtierenden Präsidentin Xiomara Castro gilt die derzeitige Verteidigungsministers Rixi Moncada von der linksgerichteten Freien Partei. Im Hinblick auf die Wahl ist mit Protesten zu rechnen, die Behörden erhöhen entsprechend die Sicherheitsmaßnahmen. In den großen Städten sind örtliche Verkehrsbehinderungen möglich.
Pro-ukrainische Kundgebung in Berlin:
Ebenfalls für Sonntag haben Aktivisten in der deutschen Hauptstadt Berlin zu einer Kundgebung zur Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Im Rahmen der Demonstration sind örtliche Verkehrsbehinderungen nicht auszuschließen.
Warnstreik der Gewerkschaft ver.di an allen großen deutschen Flughäfen
In Deutschland kommt es am Montag, den 10. März 2025, voraussichtlich zu einem Warnstreik an allen großen Flughäfen des Landes. Dazu hat die Gewerkschaft verdi aufgerufen. Sollte der Arbeitskampf wie geplant und mit hoher Beteiligung stattfinden, ist mit erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr inklusive Verspätungen und Flugausfällen zu rechnen. Reisende sind angehalten, sich rechtzeitig über die Situation vor Ort zu informieren.
Quelle: https://www.tip-online.at/news/57024/krisenhinweise-powered-by-a3m-fuer-die-woche-10-11-2025/